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07.12.2006, 14:34
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #1
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Benutzer
Registriert seit: 02.12.2005
Beiträge: 59
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien
Was denkt ihr wie wird sich der Tourismus in Kolumbien entwickeln?
Ich war eben eine Zeit in Ecuador, wahnsinnig viele Touris dort, in Quito alles voll mit Reisebüros, alles wird angeboten, von Dschungel Lodge Aufenthalt über Riverrafting bis Bike Touren, das erklimmen von Bergen und auch normaler Strandurlaub und als Zückerchen noch Galapagos. Auch hier in der Schweiz gibt es viele Reisebüros die Ecuador als Gruppenreisen anbieten! Ich habe mal für eine deutsche Reiseagentur gearbeitet. Also als Guide, mit einem Minibus und einer Reisegruppe durch Ecuador, einen Chauffeur hatten wir dabei. War echt geil, die Leute sind in den Ferien da und deshalb locker drauff. Habe immer 15 Tage gearbeitet dann wieder 10 Tage frei, einfach so wie die Gruppen kamen. War echt witzig!
zu Kolumbien:
Kolumbien hat das alles auch, wenn nicht sogar noch mehr. 2 Meere, Dschungel, Anden. Und als Zückerchen noch Providencia/San Andres.
Viele Leute haben einfach Angst nach Kolumbien zu gehen. Denkt ihr es wird unmöglich sein in nächster Zeit diese lästigen Vorurteile auszuräumen? Die Regierung ist doch daran etwas dafür zu tun habe ich mal was gelesen, es wurden Reiseveranstalter eingeladen um Kolumbien schmackhaft zu machen. Motto: COLOMBIA ES PASION
Ich denke einfach das wäre eine Goldgrube in kleinen, verantwortungsvollen Tourismus zu investieren, Kolumbien bietet soviel und ist so ein facettenreiches Land. Da muss einfach was geschehen in diese Richtung!
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07.12.2006, 16:04
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #2
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Deutschland/Kolumbien
Beiträge: 242
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Re: Entwicklung des Tourismus in Kolumbien
Zitat:
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Zitat von Eddy_Esmeraldas
Was denkt ihr wie wird sich der Tourismus in Kolumbien entwickeln?
Ich war eben eine Zeit in Ecuador, wahnsinnig viele Touris dort, in Quito alles voll mit Reisebüros, alles wird angeboten, von Dschungel Lodge Aufenthalt über Riverrafting bis Bike Touren, das erklimmen von Bergen und auch normaler Strandurlaub und als Zückerchen noch Galapagos. Auch hier in der Schweiz gibt es viele Reisebüros die Ecuador als Gruppenreisen anbieten! Ich habe mal für eine deutsche Reiseagentur gearbeitet. Also als Guide, mit einem Minibus und einer Reisegruppe durch Ecuador, einen Chauffeur hatten wir dabei. War echt geil, die Leute sind in den Ferien da und deshalb locker drauff. Habe immer 15 Tage gearbeitet dann wieder 10 Tage frei, einfach so wie die Gruppen kamen. War echt witzig!
zu Kolumbien:
Kolumbien hat das alles auch, wenn nicht sogar noch mehr. 2 Meere, Dschungel, Anden. Und als Zückerchen noch Providencia/San Andres.
Viele Leute haben einfach Angst nach Kolumbien zu gehen. Denkt ihr es wird unmöglich sein in nächster Zeit diese lästigen Vorurteile auszuräumen? Die Regierung ist doch daran etwas dafür zu tun habe ich mal was gelesen, es wurden Reiseveranstalter eingeladen um Kolumbien schmackhaft zu machen. Motto: COLOMBIA ES PASION
Ich denke einfach das wäre eine Goldgrube in kleinen, verantwortungsvollen Tourismus zu investieren, Kolumbien bietet soviel und ist so ein facettenreiches Land. Da muss einfach was geschehen in diese Richtung!
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Ich bin mir sicher, das Kolumbien in den nächsten Jahren einen wahren Tourismusboom erleben wird. Wie Ede schon geschrieben hat, hat Kolumbien alles was der Tourist so zum Urlaub braucht und die Regierung hat den Tourismus auch als Wirtschaftsfaktor entdeckt. Aus Zahlen der DANE kann man entnehmen, dass der Bausektor in Kolumbien besonders vom Hotelbau profitiert und wenn meine Infos stimmen wird Kolumbien im Frühjahr 2007 zum ersten mal seit Ewigkeiten mit einem eigenen Stand auf der ITB in Berlin vertreten sein.
Beim letzten mal als ich in Cartagena war, war gerade die AIDA-Aura im Hafen und ich kann daher aus eigener Erfahrung berichten, dass die deutschen Touristen die einen Landgang in Cartagena gemacht haben den Mund vor Staunen nicht mehr zubekommen haben. Leider wirkten diejenigen die nicht mit den schiffseigenen Führern unterwegs waren etwas verloren, weil es noch an Infopoints und ähnlichen Dingen fehlt, aber mit einigen von diesen Landgängern bin ich ins Gespräch gekommen und es gab nur positive Meinungen.
Der Erfolg des Tourismus kann sich aber nur dann einstellen wenn Kolumbien es schafft statt des von Drogen, Guerilla, Entführungen und Paras geprägten Images die positiven Dinge wie Natur, Herzlichkeit, Kultur und Vielfalt in den Vordergrund zu stellen. Kreuzfahrer wie die der AIDA sind da die besten Botschafter die das Land kriegen kann.
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07.12.2006, 17:19
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #3
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Benutzer
Registriert seit: 02.12.2005
Beiträge: 59
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Re: Entwicklung des Tourismus in Kolumbien
Zitat:
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Zitat von snoopy9435
Ich bin mir sicher, das Kolumbien in den nächsten Jahren einen wahren Tourismusboom erleben wird. Wie Ede schon geschrieben hat, hat Kolumbien alles was der Tourist so zum Urlaub braucht und die Regierung hat den Tourismus auch als Wirtschaftsfaktor entdeckt. Aus Zahlen der DANE kann man entnehmen, dass der Bausektor in Kolumbien besonders vom Hotelbau profitiert und wenn meine Infos stimmen wird Kolumbien im Frühjahr 2007 zum ersten mal seit Ewigkeiten mit einem eigenen Stand auf der ITB in Berlin vertreten sein.
Beim letzten mal als ich in Cartagena war, war gerade die AIDA-Aura im Hafen und ich kann daher aus eigener Erfahrung berichten, dass die deutschen Touristen die einen Landgang in Cartagena gemacht haben den Mund vor Staunen nicht mehr zubekommen haben. Leider wirkten diejenigen die nicht mit den schiffseigenen Führern unterwegs waren etwas verloren, weil es noch an Infopoints und ähnlichen Dingen fehlt, aber mit einigen von diesen Landgängern bin ich ins Gespräch gekommen und es gab nur positive Meinungen.
Der Erfolg des Tourismus kann sich aber nur dann einstellen wenn Kolumbien es schafft statt des von Drogen, Guerilla, Entführungen und Paras geprägten Images die positiven Dinge wie Natur, Herzlichkeit, Kultur und Vielfalt in den Vordergrund zu stellen. Kreuzfahrer wie die der AIDA sind da die besten Botschafter die das Land kriegen kann.
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Denke auch der Boom sollte kommen, es ist wirklich einer der schönsten Länder der Welt. Und wer ein interessierter Lateinamerika reisender ist der findet alles was das Latino-Herz begehrt in Kolumbien! Rein von der Natur und den geographischen Gegebenheiten muss mal Kolumbien fast als das perfekte Reiseland bezeichnen.
Mir ist diesen Sommer aufgefallen das es in Cartagena schon einige Touristen hatte, war aber nicht in der Saison dort. Viele Italiener und im Getsemani Viertel halt die üblichen Backpackers. Geil ist übrigens der Club Nautico in Cartagena, dort sind die ganzen Weltumsengler und trinken Bier. Für einen Abend unterhaltsam. Ein grosses Kreuzfahrtschiff lag nicht vor Anker diese Tage.
Wirklich viele Touris auch in SantaMarta, verdammt viele Israelis in Taganga, und die buchen auch Tours. Zum Beispiel Ciudad Perdida oder Tayrona. Viele sind auch noch nach San Andres für 5 Tage All inclusive.
Die Karibikküste ist demzufolge schon einigermassen touristisch erschlossen (z.B. Kreuzfahrtschiffe Individualtouristen)
Im Rest des Landes sieht man wenig bis gar keine Touristen würd ich sagen, sehe ich das richtig?
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07.12.2006, 23:03
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #4
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.05.2006
Beiträge: 29
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Ich kann bestätigen, dass die Nachfrage nach Kolumbien-Reisen augenblicklich sehr stark steigt und dementsprechend auch die Reiseagenturen wie DE UNA Colombia Tours, für die ich arbeite, stark wachsen. Nach wie vor ist allerdings die Hauptsorge unserer Kunden die Sicherheitslage, und viele fliegen erst einmal mit einem mulmigen Gefühl hierher. Wenn sie aber erst einmal im Land unterwegs sind, dann sind die Sorgen schnell vergessen, und fast alle sind begeistert.
Tatsächlich ist die Karibikküste der Haupt-Anziehungspunkt für ausländische Touristen, aber Ziele im Landesinneren wie die Kaffeezone, Boyacá/Santander und auch San Augustín erfreuen sich ebenfalls steigender Beliebtheit. Die große Herausforderung für das Land ist es, für den wachsenden Tourismus die richtige Politik zu entwerfen, d.h. die negativen Auswirkungen auf Natur und Kultur so gering wie möglich zu halten. Ob da z.B. die bereits erfolgten "Privatisierungen" der Nationalparks der richtige Weg sind...?? Ich sehe die augenblickliche Goldgräber-Stimmung im Tourismus daher auch ein wenig mit gemischten Gefühlen.
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26.12.2006, 08:22
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #5
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.12.2006
Beiträge: 8
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Nach mindestens 6 Kolumbien besuchen bin ich der Überzeugung, daß das mit dem Tourismus ichts wird- weil a) die politische Gruppen eine gewachsene Struktur haben ( bei dem Thema weiß ich allerdings nicht alle Hintergründe sondern habe nur Infos von meinen Verwanden) b) die Straßenkriminalität wird von den normalen Kolumbianern völlig falsch bekämpft. Ein Beispiel. Auf dem Geburtstag meines Schwagers gab es Theather einer der so heldenhaften Cartageneros hatte Streit mit anderem Typ , er ging nach Hause , kam 10 Minuten später wieder mit Pistole und fuchtelte damit rum, alles rannte weg, Party war vorbei und alle verziehen dem Held einige Tage später- war ja wie auf Geburtstagen üblich ein Bekannter. Solange die Kolumbianer Raub/ Gewalt als eine Art " Was soll er machen er ist halt arm"- Mentalität nicht ändern wird das mit guten und sauber verdienten Geld mit Touristen nichts. Mir erklärte ma l ein sehr gebildeter Kolumbianer das läge an den drogenkartellen der 80er, da wurde einer ganzen Generation weiß gemacht daß man schnell mit Gewalt sehr viel Geld machen kann, was ja teilweise auch so war und ist. Sie gehen bein Verbrechen einfach nicht konsequent gegen die Täter vor , obwohl sie die fast immer wenn auch nur vom sehen her kennen. Cartagena ist in Bgrande oder im Centro nicht so riesig und es sind oft die gleichen leute die dort arbeiten welche sich auch kennen- da kann doch keiner normalerweise eine Raub begehen und 14 Tage später wieder auftauchen ohne daß ihn jemand erkennt. Aber die Polizei geht ja auch selten in die Armenviertel weil sie selbst Angst haben.
Ich glaube dieses Problem ist nur mit einer staatlichen sehr strengen Durchführung zu erreichen. natürlich ist Kolumbien ein perfektes Urlaubsland- aber wie sagt man ja auch bei uns zu sehr intelligenten Menschen- gescheit gescheiter gescheitert.
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27.12.2006, 20:48
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #6
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Deutschland/Kolumbien
Beiträge: 242
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Zitat:
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Zitat von whmeide
Nach mindestens 6 Kolumbien besuchen bin ich der Überzeugung, daß das mit dem Tourismus ichts wird- weil a) die politische Gruppen eine gewachsene Struktur haben ( bei dem Thema weiß ich allerdings nicht alle Hintergründe sondern habe nur Infos von meinen Verwanden) b) die Straßenkriminalität wird von den normalen Kolumbianern völlig falsch bekämpft. Ein Beispiel. Auf dem Geburtstag meines Schwagers gab es Theather einer der so heldenhaften Cartageneros hatte Streit mit anderem Typ , er ging nach Hause , kam 10 Minuten später wieder mit Pistole und fuchtelte damit rum, alles rannte weg, Party war vorbei und alle verziehen dem Held einige Tage später- war ja wie auf Geburtstagen üblich ein Bekannter. Solange die Kolumbianer Raub/ Gewalt als eine Art " Was soll er machen er ist halt arm"- Mentalität nicht ändern wird das mit guten und sauber verdienten Geld mit Touristen nichts. Mir erklärte ma l ein sehr gebildeter Kolumbianer das läge an den drogenkartellen der 80er, da wurde einer ganzen Generation weiß gemacht daß man schnell mit Gewalt sehr viel Geld machen kann, was ja teilweise auch so war und ist. Sie gehen bein Verbrechen einfach nicht konsequent gegen die Täter vor , obwohl sie die fast immer wenn auch nur vom sehen her kennen. Cartagena ist in Bgrande oder im Centro nicht so riesig und es sind oft die gleichen leute die dort arbeiten welche sich auch kennen- da kann doch keiner normalerweise eine Raub begehen und 14 Tage später wieder auftauchen ohne daß ihn jemand erkennt. Aber die Polizei geht ja auch selten in die Armenviertel weil sie selbst Angst haben.
Ich glaube dieses Problem ist nur mit einer staatlichen sehr strengen Durchführung zu erreichen. natürlich ist Kolumbien ein perfektes Urlaubsland- aber wie sagt man ja auch bei uns zu sehr intelligenten Menschen- gescheit gescheiter gescheitert.
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Und Du glaubst 6 Besuche machen Dich zum Tourismusexperten?
Wenn man Deinen Argumenten folgt, dann dürften DomRep, Kuba oder Brasilien und ganz zu schweigen von Jamaika ebenso Touristenfreie Zone sein wie der Nordpol...
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28.12.2006, 10:01
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #7
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2005
Beiträge: 119
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Rio de Janeiro z.B. ist mit Sicherheit für den Touristen gefährlicher als Cartagena oder Medellín, aber es hat das Image eines attraktiven Touristenzieles, und deshalb fahren weiter eine Menge Leute hin.
Kolumbiens Image ist dagegen immer noch von Terrorismus und Drogenhandel geprägt. Es dürfte einige Zeit dauern, bis das überwunden ist. Wenn es in nächtser Zukunft z.B. eine spektakuläre Entführung von Touristen in Kolumbine gäbe, dürfte das den Tourismus erstmal wieder dämpfen.
Man wird sehen.
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31.12.2006, 19:01
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #8
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.12.2006
Beiträge: 8
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@ snoopy9435
"Und Du glaubst 6 Besuche machen Dich zum Tourismusexperten?
Wenn man Deinen Argumenten folgt, dann dürften DomRep, Kuba oder Brasilien und ganz zu schweigen von Jamaika ebenso Touristenfreie Zone sein wie der Nordpol"
Was bist den du für ein Vogel? Es wurde nach der Meinung eines jeden gefragt, was eine sachliche Diskussion zur Folge haben sollte. Dolfin hat dir doch klar eine Antwort gegeben- Ich habe auch nicht geschrieben ich sei Tourismusexperte. Nachdem ich aber schon 14 Monate in CTG verbrachte bekommt man so einiges mit.
Im Oktober / November 2000 war ich im Stadtteil Getsemani im Hotel Holiday inder MediaLuna wo recht viele Europäer sich einquatieren. Das Hotelhat c.a. 12 einfache Zimmer um einen Innenhof. Eines morgens fand fand man 3 Kolumbianer in ihrem Zimmer erschossen auf. Mit Schalldämpfer wurde der Mord begangen. ( Quelle: El Universal hat großen Bericht darüber geschrieben der mir auch noch vorliegt) Es ist müßig zu sagen daß man danach eine Menge Respekt und Angst hat wenn so ein Verbrechen s nahe bei einem geschieht. Die Reaktion des Hotelverwalters und den Geschäftsbesitzern danach war lediglich die bitte an uns das nicht weiterzusagen. Auch als ich 8 Monate später wieder in dem Hotel vorbeischaute wurde der Vorfall bagatellisiert. Mag ja vielleicht sein daß das für die Leute dort nicht so erschreckend ist wie für uns, aber wer von den Touristen würde freiwillig in so einen Laden nachts schlafen wenn er das wüßte- klar ausser dem Kollegen aus MG wohl keiner . Das dies keine Story ist kann man wie gesagt in einer Novemberausgabe der Universal nachlesen. Man sollte erwarten daß die Umliegenden Geschäftsleute reagieren und etwas im Viertel unternehmen aber weit gefehlt es werden sogar noch Strassenräuber die Backpackers mit dem Messer bedroht haben vor der Polizei geschützt- das ist die Wahrheit. Natürlich hat Kolumbien sensationelles zu bieten und ich würde mich für viele sehr nette Menschen dort freuen daß ein Boom kommt aber sie müssen ihre innere Einstellung zu Gewalt ändern und Verbrecher auch der Polizei melden und nicht einfach den Mund Ohren und Augen schließen dann besteht eine gute Chance daß viele Touristen kommen.
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02.01.2007, 09:05
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #9
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Deutschland/Kolumbien
Beiträge: 242
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Zitat:
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Zitat von whmeide
Was bist den du für ein Vogel? Es wurde nach der Meinung eines jeden gefragt, was eine sachliche Diskussion zur Folge haben sollte. Dolfin hat dir doch klar eine Antwort gegeben- Ich habe auch nicht geschrieben ich sei Tourismusexperte. Nachdem ich aber schon 14 Monate in CTG verbrachte bekommt man so einiges mit.
Im Oktober / November 2000 war ich im Stadtteil Getsemani im Hotel Holiday inder MediaLuna wo recht viele Europäer sich einquatieren. Das Hotelhat c.a. 12 einfache Zimmer um einen Innenhof. Eines morgens fand fand man 3 Kolumbianer in ihrem Zimmer erschossen auf. Mit Schalldämpfer wurde der Mord begangen. ( Quelle: El Universal hat großen Bericht darüber geschrieben der mir auch noch vorliegt) Es ist müßig zu sagen daß man danach eine Menge Respekt und Angst hat wenn so ein Verbrechen s nahe bei einem geschieht. Die Reaktion des Hotelverwalters und den Geschäftsbesitzern danach war lediglich die bitte an uns das nicht weiterzusagen. Auch als ich 8 Monate später wieder in dem Hotel vorbeischaute wurde der Vorfall bagatellisiert. Mag ja vielleicht sein daß das für die Leute dort nicht so erschreckend ist wie für uns, aber wer von den Touristen würde freiwillig in so einen Laden nachts schlafen wenn er das wüßte- klar ausser dem Kollegen aus MG wohl keiner . Das dies keine Story ist kann man wie gesagt in einer Novemberausgabe der Universal nachlesen. Man sollte erwarten daß die Umliegenden Geschäftsleute reagieren und etwas im Viertel unternehmen aber weit gefehlt es werden sogar noch Strassenräuber die Backpackers mit dem Messer bedroht haben vor der Polizei geschützt- das ist die Wahrheit. Natürlich hat Kolumbien sensationelles zu bieten und ich würde mich für viele sehr nette Menschen dort freuen daß ein Boom kommt aber sie müssen ihre innere Einstellung zu Gewalt ändern und Verbrecher auch der Polizei melden und nicht einfach den Mund Ohren und Augen schließen dann besteht eine gute Chance daß viele Touristen kommen.
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Also, jetzt mal gaaaanz langsam mit den jungen Pferden!
Die Antwort von Dolfi würde ich wohl eher als Antwort auf Deinen Beitrag sehen, und ich sehe darin eigentlich eine Bestätigung meiner Meinung. Denn wie Dolfi ja sagt, ist Rio sicher gefährlicher als Cartagena aber das juckt keinen Touristen. Und was Du so in Deinen 14 Monaten in Cartagena alles direkt vor Ort live miterlebt hast ist schon erstaunlich. Auch ich hab' schon einige Monate Cartagenaerfahrung und ich war noch nie so nah dran am Verbrechen...
Du solltest vielleicht mal einen Monat in Rio, Cancun oder einfach nur Buenos Aires verbringen vielleicht würde Dir das helfen die Menschen in Cartagena mit anderen Augen zu sehen. Denke einfach mal daran, dass wir über Lateinamerika und nicht über eine Kleinstadt in Deutschland reden.
Leute die, wie Du, aus der zugegebenermaßen durchaus vorhandenen niedrigeren Gewaltschwelle bei manchen Latinos ein grudsätzliches Problem machen, tragen dazu bei das in Deutschland die Fortschritte in Kolumbien auch weiterhin nicht gesehen werden.
Und jetzt noch zum Nachdenken:
Aus dem Reisehinweis unter www.aussenministerium.at zu Cartagena:
...Verhältnismäßig gut stellt sich derzeit die Sicherheitssituation in Cartagena, auf den Inseln San Andres und Providencia, in der Kaffeezone sowie in und um Leticia dar. ...
...und die gleiche Quelle zum "Traumziel" Rio:
...Mitunter kommt es (v.a. in Rio de Janeiro) auch zu Raubüberfällen auf Touristen bereits kurz nach Antritt der Fahrt vom Flughafen in die Stadt. (Touristenbusse werden oft durch Informanten observiert, zum Anhalten gezwungen und ausgeraubt). ...
...Flüge sollten so gewählt werden, dass die Landung in Rio de Janeiro und die anschließende Fahrt zum Hotel vor 20 Uhr stattfinden. ...
...Auf die Gefahr von bewaffneten Auseinandersetzung und gewalttätigen Ausschreitungen im Stadtgebiet von Rio de Janeiro, die Drogenbanden, welche die Armenviertel (Favelas) von Rio kontrollieren, angelastet werden, wird hingewiesen. Bewaffnete Auseinandersetzung der Drogenbanden und Sonderaktionen der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden können auch in unmittelbarer Nähe von Touristenattraktionen stattfinden. Touristen sind durch die gewalttätigen Aktionen bisher noch nicht betroffen gewesen, im Hinblick auf den vermehrten Einsatz der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden und deren Gewaltbereitschaft kann eine gewisse Gefahr für Touristen jedoch nicht ausgeschlossen werden. Trotz starker Polizeipräsenz zum Schutz der Touristen wird zu besonderer Vorsicht angeraten. Zusätzlich zu den regulären Polizeikräften werden seit 10. Mai 2004 auch die Streitkräfte zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Rio de Janeiro herangezogen. Die Favelas (Armenviertel) sollten vor allem in Rio de Janeiro und São Paulo gemieden werden. ...
In diesem Sinne!
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23.02.2007, 16:12
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Entwicklung des Tourismus in Kolumbien Beitrag #10
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.12.2006
Beiträge: 8
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Vor kurzem wurden in CTG 2 ältere Italiener an der Mauer überfallen. Die 55 jährige Frau wurde erschossen und der Mann liegt im Hospital. Quelle El Universal 12/13 Februar. Man kann die Situation schönreden , nutzt nur der toten Touristin nichts mehr, egal ob es in Rio schlimmer ist oder nicht- dadurch werden weniger Touristen nach CTG kommen-ist trauriger Fakt!
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